Boris Beaulant

Technologien für holzverarbeitende unternehmen

Boris Beaulant: der Philosoph unter den Schreinern

Ein echter Homo Faber, der mit beiden Füßen fest in der Tradition eines der ältesten Handwerke der Welt verankert ist und mit dem Kopf in der Zukunft steckt, indem er die sozialen Netzwerke voll zu seinen Gunsten ausschöpft. Ein Handwerker, der einmalige Schöpfungen ausschließlich mit Hilfe von Maschinen der Scm-Group erschafft.

Das hat Auswirkungen wie ein Adrenalinstoß. Boris präsentiert sich seinen YouTube Fans mit einer Luftgitarrenvorführung. Das Witzige daran ist, dass er nicht etwa eine Stratocaster schwingt, sondern ein Holzbrett, das er später für seine Arbeit verwenden wird. Tatsächlich ist Boris Beaulant weder ein Webstar noch ein Rockstar. Er ist ein Schreiner, der mit außerordentlichen Handfertigkeiten und Holzbearbeitungsfähigkeiten einzigartige Kreationen erschafft und dabei die Werkzeuge und Maschinen verwendet, als seien sie Verlängerungen seines eigenen Körpers. Jedes seiner meisterhaft inszenierten und editierten Videos ist die wahre Geschichte der Entstehung eines einzigartigen Produkts und zeigt Boris' Leidenschaft und Freude bei der Arbeit.

Ist die Art, wie Beaulant seine Arbeit präsentiert, originell, so ist seine persönliche Geschichte genauso ungewöhnlich. Zehn Jahre nach seinem Abschluss in technischer Informatik entschied sich Boris, seine Stelle zu kündigen und seiner großen Liebe, der Arbeit mit Holz, zu folgen. Zu dieser Zeit trat Boris in die Welt von SCM, als er seine erste SCM Minimax C26 Kombimaschine aus dem einfachen Grund kaufte, dass sie die beste Lösung unter Berücksichtigung der anfänglichen Investition, ihrer Qualität und der Präzision darstellte.

Seine Ideen sind ebenfalls originell und sehr klar. Tatsächlich ist Beaulant ein leidenschaftlicher Verfechter für die weitestmögliche Verbreitung von Wissen. Er selbst kommt nicht aus einer Familie, in der das Schreinern Tradition hat und bildete sich selbst und verbesserte seine Fähigkeiten, indem er das Internet durchsuchte, Blogs folgte und Videoanleitungen verfolgte. Und jetzt revanchiert er sich, indem er teilt, was er gelernt und entdeckt hat. „Ich mag es, meine Philosophie zu teilen“. sagt Boris. „Meine Ideen sind kostenlos und können frei geteilt werden. Von Anderen kommen genauso Ideen und wenn die Ideen aufgenommen und frei verbessert werden, so können viel mehr Projekte durchgeführt werden“.

Boris' Meinung über Holzbearbeitungsmaschinen ist genauso eindeutig. Die besten Maschinen sind einfach und leicht zu verwenden. Sein Rat ist: „Wirf die Bedienungsanleitung weg.“ Es muss dem Benutzer sofort klar sein, wie seine neuen Maschinen zu verwenden sind. Und wie sieht der Philosoph und Schreiner in seinen Träumen die Zukunft? „Ich träume von einer Maschine, die sich an die Bewegungen des Schreiners anpasst.“

Und genau diese spezielle Beziehung zu den Maschinen führte dazu, dass SCM mit ihm Kontakt aufnahm. Dieser äußerst originelle Schreiner erregte die Aufmerksamkeit der Geschäftsleitung der Gruppe, als er ein Video herausgab, in dem er zeigte, wie er konstruktive Ergänzungen zu dem Arbeitstisch seiner Minimax C26 gebaut hatte, Das war der Anfang einer erfolgreichen Beziehung, die ihren bisherigen Höhepunkt in einem dreitägigen Betriebspraktikum in der Fabrik der Gruppe in Villa Verruchio fand. Während dieser drei Tage diskutierten Beaulant und die Firmentechniker Schlüsselkonzepte wie einfache Bedienung, Ergonomie, Funktionen und Bearbeitungsmöglichkeiten, welche die Minimax Kombimaschinen ausführen können.

Eine Beziehung, durch welche die SCM Group die Dinge aus Kundensicht betrachten kann und die Meinung des Kunden erfährt. Diese Art Dialog eröffnet Möglichkeiten, neue Ideen zu finden, mit Hilfe derer Produkte verbessert werden können und wo der Vorschlag eines Einzelnen Vielen zu Gute kommen kann. Eine Beziehung, die sich mehr und mehr etabliert. Denn als Boris entschied, seine Minimax C26 zu ersetzen, entschied er sich für eine Minimax ST3 Classic Kreissägen- und Fräskombi und den Minimax FS41 Elite S Abricht-Dicktenhobel.

In Bezug auf zukünftige Trends hat Boris keine Zweifel: „Massenproduktion kann gute Produkte bei niedrigen Preisen bieten, sie kann aber keine speziellen individuellen Anforderungen erfüllen. Daher wird es immer einen Platz für kleine Schreinereien geben, in denen ein geübter Handwerker individuelle Lösungen für spezielle Anforderungen anbieten kann.“ Und das ist genau das, was er in seiner Werkstatt, gebaut aus alten Steinen und Holz, tut.

Beaulant ist sich genau so sicher in Bezug auf Trends für Holzbearbeitungsmaschinen. „Die Revolution geht weiter, die neuen Maschinen werden entwickelt, um arbeitsintensive sich wiederholende Aufgaben zu reduzieren oder zu eliminieren. Das Hautproblem ist, dass wir die Angewohnheit haben, unsere Produktion an die verfügbaren Maschinen anzupassen und nicht umgekehrt. Maschinen sind effizienter als Menschen, wenn es sich darum geht, optimal die vorhandenen Ressourcen zu nutzen, aber man muß Holz gut „verstehen“, um es verarbeiten zu können. Maschinen können es „lernen“, das zu tun, aber ein menschliches Auge sollte sie immer überwachen. Wir können CAD-Anwendungen für Produktion und Design verwenden, aber wir dürfen nicht die Tuchfühlung mit dem Holz, das wir verarbeiten, verlieren oder die Möglichkeiten der Anpassung unserer Produktionsprozesse an das, was die Natur zu bieten hat, ignorieren.“

Boris Beaulant (Frankreich)

Produzent hölzerner Möbel und Objekte

www.borisbeaulant.com

www.lairdubois.fr

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