Bandsägemaschinen

Die SCM Tischlereimaschinen sind die Frucht kontinuierlicher interner Entwicklungen sowie das Ergebnis aus der Summe der besten Fachkompetenzen, die durch den Einstieg von Minimax in SCM erworben wurden. Diese traditionsreiche Marke bleibt heute als Modellname erhalten.

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Kreisbandsägen für die holzverarbeitung

Die Bandsäge ist neben der Kreissäge wahrscheinlich die wichtigste Maschine in einer Schreinerei womit auch handwerklich hergestellte Teile ausgeführt werden können. Die Bandsäge wird oft unterbewertet weil deren Potential nicht vollständig verstanden wird.

Was ist eine Bandsäge
Betrachtet man eine Bandsäge von der Nähe, sieht man dass sie aus einem oberen und einem unteren Rad zusammengesetzt ist. Der Durchmesser der Räder bestimmt den Querschnitt der Säge.

Ein endlos Sägeblatt bewegt sich vom oberen zum unteren Rad um dann wieder zurückzukehren. Die Richtung der Zähne blickt immer in Tischrichtung was die Bandsäge besonders sicher in der Anwendung macht. Im Gegensatz zur Bohrmaschine, verursacht die Bandsäge bei der Verarbeitung keine Vibrationen und das Material wird bündig zum Tisch gehalten.

Die Sägeblätter können verschieden breit sein was für große Flexibilität sorgt: je schmaler das Sägeblatt ist, um so sauberer und sorgfältiger wird der Schnitt sein, während ein breites Sägeblatt sich für querverlaufende Schnitte eignet.

Eigenschaften einer Bandsäge

Die Säge ist mit 2 Sägeblattführungen ausgestattet, um das Sägeblatt stabil zu halten: eine ist oberhalb des Tisch angebracht und die zweite befindet sich darunter. Eine für die Bandsäge typische Eigenschaft ist die Möglichkeit die Schnitttiefe verändern zu können indem die Einstellung der oberen Führung verändert wird. Je nach angewandter Sägeblattbreite, können Sie mit Ihrer Bandsäge verschiedene Arten von Arbeiten ausführen.

Anwenden der Bandsäge
Mit einem schmalen Sägeband kann ein schöner Kreis oder jede beliebige runde Form geschnitten werden.
Außerdem ist diese Verarbeitungsart auch für das sichere Herstellen von kleinen Schnitten geeignet da kein Rückschlag erfolgt.

Mit einem breiten Sägeband mit großen Zähnen können besonders dicke Werkstücke geschnitten werden, wie zum Beispiel  die großen Bögen die bei der Herstellung der Ablagen von Kaminsimsen verwendet werden.

Die Bandsäge ist ein vielseitig einsetzbares Werkzeug womit verschieden Verarbeitungen ausgeführt werden können und die in jeder Schreinerei unabdingbar notwendig ist.

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Woher weiß ich, welche Bandsäge die richtige Größe für mich hat?

Wir hätten alle gerne eine größere Bandsäge, mehr Kapazitäten usw., unterliegen aber auch Budgetbeschränkungen, Platzproblemen und anderen Vorgaben. Ich würde Ihnen raten: "Kaufen Sie so viel Bandsäge, wie Sie Platz haben und sich möglicherweise leisten können. In all den Jahren, in denen ich in diesem Bereich tätig bin, hat sich noch kein Besitzer über "zu viel" Bandsäge beschwert. Ich habe vor 16 Jahren mit einer MM16 begonnen (heute S400P), da sie damals meinen Anforderungen entsprach und zu einem niedrigeren Preis angeboten wurde. Damals wusste ich noch nicht, wie wichtig die Bandsäge für meinen Betrieb werden würde. Ich war mit einer Delta 14" groß geworden, wie viele von uns, und ich hatte keine Ahnung, was eine Bandsäge wirklich leisten konnte. Nachdem ich die MM16 hatte, wollte ich sie für immer mehr Bearbeitungen einsetzen, und nutzte sie auch für zahlreiche Anwendungen mit Massivholz, die eigentlich eine Tischsäge erforderten. Ich wünschte mir dann einen größeren Tisch und mehr Schnittkapazität, also verkaufte ich 4 Jahre später die MM16 und kaufte eine MM24, die auch heute noch bei mir steht. Wie so häufig in meinem Leben gab ich also zweimal Geld aus, um das Werkzeug zu bekommen, das ich beim ersten Mal schon gebraucht hätte. Ja, es hätte dann etwas mehr gekostet, aber nicht annähernd so viel, wie ein zweifacher Kauf, und es hätte nur einmal weh getan.

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Wie klein ist das kleinste Blatt, das ich auf Ihrer Bandsäge benutzen kann?

So klein, wie Sie es brauchen. Bei den Schaftführungen sind Werte bis 1/4" möglich. Für schmalere Schafte würde ich eine Führung wie den Carter Stabilizer empfehlen. Manche Leute hängen einfach an ihrer 14-Zoll-Bandsäge (das war bei mir auch so, und man hat nie genug Bandsägen), die sie nur mit wirklich kleinen Sägeblättern wie den 1/8" nutzen.

Arbeite ich mit Keramikführungen oder sollte ich einen anderen Typ nehmen?

Unsere Schaft-Bandsägen arbeiten mit dem Euro Guide-System. Diese Führungen haben sich seit 50 Jahren bewährt und verfügen über einen branchenweiten Standard-Führungsmontageständer. Sollten Sie also ein anderes Führungssystem bevorzugen, kostet Sie das nicht nochmals ein paar Hundert Euro für einen Umrüstsatz für die Installation. Ich habe im Laufe der Jahre zahlreiche Führungssysteme ausprobiert (mehrere Carters, Laguna Ceramic-Führungen, Paddock Tools) und ich persönlich bevorzuge die Euro Guides. Sie funktionieren nach dem KISS-Prinzip ("Keep it simple und stupid", auf Deutsch: Gestalte es einfach und idiotensicher). Sie erfordern keine Werkzeuge und sind schnell eingerichtet und effektiv. Sollten Sie jedoch andere Vorstellungen haben, dann passen so ziemlich alle Ihre Führungssätze aus dem Nachrüstmarkt auf die SCM-Sägen. Ich würde Ihnen empfehlen, zunächst die Euro Guides zu verwenden. DANACH entscheiden Sie, ob Sie wirklich etwas anderes brauchen. Es ist zwar sehr verlockend, aber man gibt dabei viel Geld für Teile aus, die man vielleicht nie wirklich braucht. Sollten Sie zu viel Geld haben, würde ich es eher für Sägeblätter, als für Nachrüstteile ausgeben.

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Welche Blätter sind die besten?

Die Auswahl ist zu groß und es gibt zu viele gute Hersteller, um diese Frage abschließend zu beantworten. Die beiden Blätter, die ich am häufigsten benutzte, sind das Lenox 1" Woodmaster CT, ein Hartmetall-Sägeblatt (Nachschnitt, Auftrennen, nahezu alle geraden Schnitte, sogar bei Sperrholz). Und das 1/4" Lenox Diemaster, 6tpi (für den Großteil meiner Konturschnitt- und Kleinteilschnittarbeiten).

Welche Schnittqualität kann ich erwarten?

In jedem Fall eine ausgezeichnete Qualität. Bei Standardblättern werden eventuell einige Frässpuren zu sehen sein, die auf die Beschaffenheit der meisten Bandsägeblätter zurückzuführen sind. Diese sind üblich und normal, weil die Zähne auf beiden Seiten der Schnittlinie versetzt angeordnet sind. Je aggressiver das Blatt (wie bspw. ein 2tpi-Blatt für den Nachschnitt), desto ausgeprägter sind die Spuren. Die meisten Hartmetall-Blätter unterscheiden sich von den Standardblättern dadurch, dass die Zähne ohne Schränkung oder Spanwinkel eingesetzt sind. Sie schneiden gerade nach unten, verursachen damit weniger Frässpuren und gewährleisten eine weitaus bessere Oberflächenbearbeitung direkt durch die Bandsäge.

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Für welchen TPI-Wert (Zähne pro Zoll) sollte ich mich entscheiden?

Bei geschränkten Sägeblättern sollten sich jederzeit mindestens 3 Zähne gleichzeitig im Material befinden, da das Material sonst hin und her gezogen wird und die Schränkung sich negativ auswirkt. Dennoch sollten nicht mehr als 6 Zähne eingreifen, da in diesem Fall das Abtragungsgut nicht mehr entfernt wird, was zu Verbrennungen und Ausfällen des Blattes führt. Wenn Sie zum Beispiel einen Holzblock mit einer Dicke von 6" bearbeiten müssen, dann wäre ein aggressives Blatt mit 2-3 tpi eine gute Wahl. Für den Schaft mit 3/4" wäre hingegen ein Blatt mit 4-6 tpi angezeigt. Diese Regeln gelten bei einem Hartmetall-Blatt ohne Schränkung nicht mehr. Bei Hartmetall-Blättern ist es unwichtig, wie viele Zähne zu einem beliebigen Zeitpunkt im Holz eingreifen, da diese Blätter im Gegensatz zu den geschränkten Versionen gerade nach unten und durch das Werkstück hindurch schneiden. Ich habe mit meinem Woodmaster CT und seinen 1,3 tpi Bretter mit 1/4" aufgetrennt. Der Zug nach außen ist immer noch gegeben, aber es kommt nicht zu Kontrollverlusten während des Schnitts.

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Welches ist die korrekte Position der Euro Guides zum Messer?

Bei einem Blatt 1" halte ich mein Drucklager um etwa 1/8" zurück. Ein Blatt mit 1" bietet eine hohe Durchbiegefestigkeit und die Belastung und frühzeitiger Verschleiß des Lagers können vermieden werden. Auf diese Weise werden Sie feststellen, dass das Drucklager erst dann ins Spiel kommt, wenn Sie lange und harte Hölzer ab 6 Zoll schneiden, und insbesondere dann, wenn das Blatt scharf ist. Bei einem 1/2"-Blatt sind das Werte von 1/16", bei einem 1/4"-Blatt nahezu in Berührung. Die Seitenführungen fahre ich nahe heran (Nahe ist dabei ein relativer Begriff, und rein subjektiv. Ich benutze keine Fühlerlehren, Geldscheine usw., sondern nehme die Einstellung nur visiv vor - überrascht Sie das?), ohne das Blatt tatsächlich zu berühren, und setze sie auf den gleichen Abstand hinter den Rinnen, auf die Sie Ihr Drucklager eingestellt haben. Es ist kein Problem, wenn sie sich während des Schnitts ein wenig drehen, sie sind dafür ausgelegt. Eventuell ist die Drehung der Scheibe mit der Vibration auf Oberschwingungen zurückzuführen und nicht auf das Blatt. Es kann sogar aussehen, als drehten diese rückwärts.

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Welche Blattspannung ist die richtige?

Vorweg: Spannung ist subjektiv. Ich denke, es gibt ganz gute Richtlinien, aber keine wirklich belastbaren, schnellen Regeln, die für alles gelten. Ich habe mit demselben Blatt bei verschiedenen Spannungen gute Schnitte ausgeführt. Damit möchte ich sagen, Sie sollten einfach ein wenig experimentieren. Sie werden keinen großen Schaden anrichten, wenn Sie die "falsche" Spannung wählen. Es gibt in dieser Frage kein "richtig" oder "falsch", sondern nur Variationen, die sich dem Optimum annähern. Sie werden feststellen, dass die einfachen Messgeräte auf unseren Bandsägen ziemlich gut und nützlich sind und wiederholbare Ergebnisse gewährleisten. Darauf werde ich später zurückkommen. Zuerst möchte ich über die Spannungsmesser sprechen, da von diesen und den von diesen bereitgestellten Zahlen in Chatrooms und anderen Foren sehr viel die Rede ist. Dann möchte ich auf meine persönliche "Gefühlsmethode" eingehen. Unabhängig von der jeweiligen Breite spanne ich jedes Blatt etwa gleich stark. Natürlich erfordern schmalere Blätter weniger Federdruck, um diese "gleiche" Spannung zu erreichen.

Ich habe vier Spannungsmesser ausprobiert: Starrett, Lenox, Iturra und Hakansson. Sie sind alle ähnlich aufgebaut und verwenden eine Messuhr für die Messung des psi-Drucks (Pfund pro Quadratzoll). Am Ende hatte ich ein Hakansson, da es ein Geschenk war. Es gibt viele andere Messgeräte, selbstgemachte oder in Serie hergestellte. Aber bei diesen vier handelt es sich um die Geräte, mit denen ich Erfahrung habe. Und es gibt so viele Meinungen zur "richtigen" Spannung, dass ich nicht wüsste, wo ich anfangen sollte. So verlasse ich mich lieber auf meine eigene Meinung. Ich spanne hauptsächlich nach Gefühl, und das ist noch subjektiver, als die Verwendung von Messgeräten. Laut den oben genannten Messgeräten (die die Leute im Laufe der Jahre in meine Kurse mitgebracht haben) spanne ich im Durchschnitt für alle meine Sägeblätter, unabhängig vom Typ, auf etwa 21.000 psi. Das ist der Mittelwert, der auf gleichen Tests mit allen vier Systemen gemäß den Herstelleranweisungen basiert. Dabei variieren die Zahlen von einem Messgerät zum nächsten erheblich (etwa ein Bereich von 3.000 psi) zwischen dem oberen und dem unteren Messwert. Bei 21.000 psi handelt es sich um eine ziemlich moderate Spannung im Vergleich zu einigen der hohen Werte, die viele ausgewiesene Experten für notwendig erachtet haben und über die seit Jahren diskutiert wird (15.000 - 20.000 für Kohlenstoffstahl und 20.000-30.000 psi für Bimetall, was die meisten Hatmetall-Blätter einschließen würde). Bedeutet das, dass ich jetzt diskutiere? Alle Tests wurden mit der Bleistiftlinie vorgenommen, die ich auf mein Maschinenmessgerät gezeichnet habe und die ich seit Jahren zuverlässig zum Spannen meiner Blätter verwende. Jedes Spannungsmessgerät stimmte mit sich selbst in einem Bereich von 1.000 psi überein, zumindest wenn es dreimal getestet wurde. Was sagt uns das? Ich weiß es nicht, aber es führt mich zu meiner Methode zurück ...

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