FAL


Oikos not available for German market
 

Technologie für den holzbau

Anpassungsfähigkeit und produktive Effizienz

Die Firma FAL, die in der Branche als Anhaltspunkt dient, erweitert ihren Maschinenpark mit einem neuen Routech Oikos Arbeitszentrum.

FAL hat ihren Sitz In Lavis, vor den Toren von Trento. Der Name ist eine Abkürzung für Fabbrica Avvolgibili Lavis (also eine Rollladenfabrik), doch ist diese Spezialisierung längst von der Verarbeitung von Schichtbalken un X-Lam Wänden überholt worden. Ezio Brugnera und Guglielmo Chistè beginnen im lange vergangenen Jahr 1962 erst mit dem Verkauf und dann mit der Herstellung von Rollläden. Im Jahr 1979 vervollständigt die FAL ihr Angebot mit dem Bau von Schichtbalken aus Holz. In den Jahren danach wird die Herstellung von Rollläden eingestellt weil die Konkurrenz von PVC Produkten nicht mehr einzuholen ist und die Firma beginnt Platten, prismatische Schalungsplatten und Überzüge herzustellen, sowie Dachbalken, Platten für das Baugewerbe zu hobeln und schon verarbeitetes Holz zu behandeln ohne aber auf die wichtige Tätigkeit des Handelns zu verzichten.

Zu Beginn der neunziger Jahre übernimmt Alessandro Chistè die Firma und es beginnt eine Phase der technologischen Aktualisierung und Investitionen die bis heute anhält.

Das Oikos Arbeitszentrum

Gerade um das Routech Oikos Arbeitszentrum zu sehen das vor kurzem in Betrieb genommen wurde, sind wir nach Lavis gefahren wo wir uns mit Alessandro Fondriest getroffen haben, Verantwortlicher für die allgemeine Verwaltung, und mit Alessandro Chistè, Gesellschafter und technischer Verantwortlicher. Als Vertreter von Scm kam Tommaso Martini mit, Business Unit Manager der Arbeitszentren für Zimmerarbeiten, zusammen mit Paolo Forza, Product Area Manager für diese Branche. Wir fragen Tommaso Martini nach der Marktsituation von Holzbauten die derzeit einen allgemeinen positiven Trend verzeichnet und der dynamischeren und besser positionierten Firmen sichere Vorteile geboten hat, die sofort in technologische Investitionen umgesetzt wurden.

„Das aktuelle Marktszenario - bestätigt Martini - verzeichnet einen großen Wachstum, vor allem was X-Lam Strukturen angeht. Die Branchenfirmen fragen nach hochtechnologischen Lösungen die in der Lage sein sollen Genauigkeit mit Flexibilität in Einklang zu bringen weil es beim Planen fast keine Grenzen mehr gibt und die Maschinen in der Lage sein müssen diesen Anforderungen nachzukommen.”

Alessandro Fondriest, Verantwortlicher für die Verwaltung von FAL, fügt zustimmend hinzu: „Wir sind dabei den Bereich traditioneller Bauten zu verlassen um einem Markttrend nachzugehen wo unterschiedliche Anforderungen gleichermaßen vorrangig sind: die Herausforderung besteht darin den Endkunden zu überzeugen sich für Holz zu entscheiden wenn es um Bauen, Aufstocken und Erweitern geht. Die tragischen Erdbeben in Mittelitalien haben eine größere Aufmerksamkeit erweckt und das Interesse und das Bewusstsein dieses Branchenpotentials sind wesentlich gestiegen.

Ich bestätige dass die Anforderungen immer komplexer werden, auch aus ästhetischer Sicht. Der Endkunden fragen beim Ausbau von Aufstockungen nach Sichtdecken die wie Einrichtungsgegenstände, elegant und fein verarbeitet aussehen sollen. Die Maschine ersetzt schließlich das handwerkliche Können des Zimmermanns um dieses Ergebnis zu garantieren.

„Aus diesem Grund - betont Tommaso Martini - sind die Bewegungsphasen der Balken wichtig die mit der größten Sorgfalt ausgeführt werden und jeden Schaden vermeiden. Auch die Verarbeitungsstrategien sind wichtig: zum Beispiel Spindeln die in der Lage sind die verschiedenen Werkzeuge mit ihren Drehzahlen und in ihren Anwendungen zu verwalten um die allerbeste Feinverarbeitung zu erzielen.”

„Das ist das erste Routech Oikos Arbeitszentrum das in FAL in Betrieb genommen wurde um Wände und Balken bis zu 1250 Millimeter zu verarbeiten, - erklärt Paolo Forza - es ist besonders flexibel und mit einem Arbeitsaggregat mit Werkzeugwechsel ausgestattet womit, dank seiner Geometrie, alle Seiten des Werkstücks verarbeitet werden können ohne den Balken umkippen zu müssen. Damit kann beim Arbeiten eine größere Genauigkeit erzielt werden. Die Transport- und Bezugssysteme des Balkens nutzen das Zentrieren des Balkens als Grundlage wodurch eine bessere Genauigkeit erzielt wird.“

Die Maschine ist außerdem mit einem Laser-System ausgestattet (das an der Spindel montiert ist) das in Echtzeit die tatsächlichen Abmessungen des Werkstücks ständig abliest; damit werden Probleme gelöst die auf ein nicht richtiges und konstantes Abmessen der Balken zurückzuführen sind. Die Verarbeitungen (vor allem die mit Schwalbenschwanz) werden mit diesem innovativen System immer dieselben Maße aufweisen…

Es ist eine besonders flexible Maschine die dank der einsetzbaren Aggregate in der Lage ist, jede Art von Verarbeitung auszuführen: alles wird von unserer Software verwaltet die den BTL Standard anwendet, ein gewöhnlicher Standard der also in der Lage ist die Daten von jedem Darstellungsstandard zu übernehmen und theoretisch den Hausplan schnell in ein Maschinenprogramm umwandelt. Dies gilt für Balken wie für Wände.“

Tommaso Martini schildert weiter: „Ein weiterer wichtiger Vorteil der vom Routech Arbeitszentrum geboten wird, sind die Nesting Verarbeitungen womit aus einer einzigen Platte verschiedene Formen ausgearbeitet werden die dann einzeln angewendet werden können”.

Alessandro Chistè fügt hinzu: „Wir haben die Genauigkeit, die Flexibilität und die Vielseitigkeit dieses Arbeitszentrums zu schätzen gelernt. Wichtig ist auch der Service und die Problemlösung, anders ausgedrückt, die Zusammenarbeit zwischen Firma und Kunden.”

Paolo Forza erzählt etwas mehr darüber wie die Zusammenarbeit zwischen FAL und SCM zustande gekommen ist: „In FAL brauchte man eine flexible und leistungsstarke Maschine: wir haben sie bei Routech gesehen und bei einigen Kunden die sie schon in Betrieb hatten, als Beweis dafür dass sich der Markt im Wandel befindet und nach Maschinen fragt die immer flexibler sind, ein hohes Leistungsniveau und ein wettbewerbsfähiges Preisleistungsverhältnis bieten. Die Tests waren mehr als zufriedenstellend und heute wenden wir in FAL italienische Technologie an, als Ausdruck einer großen Gruppe die den deutschen Konkurrenten in nichts nachsteht.”

„Nicht umsonst - fügt Tommaso Martini hinzu - sind wir mit Entschlossenheit auf den internationalen Märkten tätig: der Markt befindet sich nämlich, und nicht nur in den mitteleuropäischen Bezugsgebieten, in einer regen Wachstumsphase.” „Durch einen immer größeren Einsatz der Software ist das Potenzial vom Oikos Arbeitszentrum groß und ganz zu entdecken.”

„In diesem Zusammenhang - erwidert Forza - arbeiten wir mit großem Eifer und haben diesbezüglich auch einen Zimmermann angestellt der sein fachmännisches Wissen mit der Softwareumgebung konfrontiert und der somit der Maschinensoftware noch größere Gegenständlichkeit verleiht.” „Heute ist es wichtig - schließt Alessandro Chistè ab - immer komplexere Modellbauten und die wachsende Kombination zwischen Holz, Metall und anderen Werkstoffen berücksichtigen zu können. Und die Routech Arbeitszentren geben uns die Möglichkeit jede neue Anfrage optimal beantworten zu können.”

 

Text und Aufnahmen von Pietro Ferrari für Struttura Legno

FAL (Italy)

Leading producer of wood components

www.fal.tn.it

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